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Energiesparendes Bauen

Wenn die meisten Menschen an energieeffizientes Bauen denken, sehen sie dreifach verglaste Fenster, Wärmepumpen und Photovoltaikmodule auf dem Dach. Und das ist richtig. Doch Ingenieurinnen und Ingenieure wissen: Kein Gebäude ist wirklich effizient – ohne ein durchdachtes Fundament.

Und dabei geht es nicht nur um die Tragfähigkeit – sondern darum, welchen Einfluss das Fundament auf den gesamten energetischen Lebenszyklus eines Bauwerks hat. In diesem Zusammenhang leisten die Schraubfundamente von Winkelmann Foundation Screw (WFS) etwas Besonderes: Sie ermöglichen energieeffizientes Bauen ab der ersten Umdrehung.


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Ein Fundament ohne CO₂-Fußabdruck? Beinahe.

Ein Kubikmeter Beton verursacht im Durchschnitt rund 300 kg CO₂-Emissionen. Rechnen Sie nun, wie viel Beton für eine herkömmliche Bodenplatte benötigt wird. Bei den WFS-Schraubfundamenten entfällt der Beton vollständig – die Pfähle werden direkt in den Boden eingedreht. Das bedeutet:

  • Keine Emissionen durch Betonproduktion oder -transport,

  • Kein Einsatz schwerer Maschinen,

  • Kein Aushub, kein Bauschutt,

  • Minimale Beeinträchtigung der Bodenstruktur – ob bindiger oder nichtbindiger Baugrund.

Das ist der erste – oft übersehene – Schritt zu echter Energieeffizienz: den Energiebedarf bereits in der Bauphase zu minimieren.

Wärmeschutz beginnt am Kontakt zum Boden

Kaum jemand spricht darüber, aber: Das Fundament beeinflusst maßgeblich Wärmebrücken. Klassische Betonfundamente, die in direktem Kontakt mit dem Erdreich stehen, leiten Wärme aus dem Gebäude in den Boden ab. Deshalb benötigen Passivhaus-Fundamente aufwendige Perimeterdämmungen.

Die Schraubfundamente von WFS reduzieren dieses Risiko deutlich. Warum?

  • Der Raum zwischen Boden und Gebäude kann belüftet bleiben,

  • Die Schraube hat eine sehr geringe Wärmeleitfläche,

  • Das Fundament wirkt punktuell statt flächig, wodurch Wärmeverluste minimiert werden,

  • Die Konstruktion kann einfach über dem Boden angehoben werden – ideal für Holz- und Leichtbauweisen.

Das Ergebnis: Geringere Wärmeverluste und höhere thermische Effizienz – direkt ab der Gründung.

Erneuerbare Energie… auf Schrauben gebaut

Photovoltaik? Ja. Wärmepumpen? Natürlich. Aber was haben diese Systeme mit Fundamenten zu tun? Stabilität und einfache Installation.

Im energieeffizienten Bauen kommen zunehmend folgende Systeme zum Einsatz:

  • PV-Carports,

  • Freiflächen-Solaranlagen,

  • Agri-PV Anlagen,

  • Technische Bauten zur Versorgung mit erneuerbarer Energie, wie zum Beispiel Batteriespeicher-Systeme (BESS).

Alle diese Installationen können – und sollten – auf WFS-Schraubfundamenten basieren:

  • Ohne Beton,

  • Vollständig rückbaubar und recycelbar,

  • Auch in schwierigem Gelände montierbar – z. B. in Wind- oder Hanglagen,

  • Kompatibel mit jeder Überbauung und Infrastruktur.

Diese Fundamente erzeugen zwar keine Energie, ermöglichen aber deren langfristig effiziente Gewinnung.


Flexibilität ist auch Energieeffizienz

Stellen Sie sich vor: Sie planen einen Anbau an Ihr Passivhaus. Oder Sie möchten einen Solar-Carport auf ein neues Grundstück versetzen. Oder eine neue Ladestation für Ihr E-Auto installieren.

Klassisches Fundament? Rückbau, Aushub, Abfall, neuer Beton.

WFS-Fundament? Abschrauben, versetzen, wieder einschrauben.

Ein zukunftsfähiges Fundament, das nicht nur den Energiebedarf beim Bau reduziert, sondern durch seine Mobilität auch den energetischen Lebenszyklus einer Investition verlängert.

Kleine Schraube, große Wirkung

Auf den ersten Blick ist ein Schraubfundament nur ein Stück Stahlrohr mit Gewinde. Doch für energieeffizientes Bauen bedeutet es:

  • Weniger Materialeinsatz,

  • Keine Wärmeverluste an der Gebäudeunterkante,

  • Solide Basis für erneuerbare Energiesysteme,

  • Reduktion der CO₂-Emissionen über den gesamten Lebenszyklus,

  • Und: Flexibilität, um auf technologische Veränderungen zu reagieren.

Auch Fundamente können eine Energieklasse haben

Im Zeitalter von Passivhäusern, emissionsfreien Siedlungen und energieeffizienten öffentlichen Bauten dürfen wir das, was unter unseren Füßen liegt, nicht vergessen. Denn energieeffizientes Bauen beginnt nicht auf dem Dach – sondern im Boden.

Die WFS-Schraubfundamente erfüllen nicht nur statische Anforderungen – sondern auch energetische und ökologische Kriterien. Und sie lassen sich schneller eindrehen, als ein Bauherr seinen Kaffee austrinken kann.

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